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Gruppenfoto zur Übergabe der Anerkennungsurkunde durch Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Schriftführerin Sibylle Lenz (von links), Vorstandsmitglied Florian Grimm, Regierungspräsident Klaus Tappeser, Vorstandsmitglied Frank Reubold, der Stiftungsvorsitzende Rainer Leuchtle, Bürgermeister Rainer Magenreuter und die stellvertretende Stiftungsvorsitzende Monika Hodrus bei der Übergabe der Anerkennungsurkunde an die Bürgerstiftung Isny im Allgäu.

Foto: Stadt Isny/Michael Panzram

Regierungspräsident Tappeser überreicht Anerkennungsurkunde an Bürgerstiftung Isny im Allgäu

Von Michael Panzram

Aus den Händen von Regierungspräsident Klaus Tappeser hat die Bürgerstiftung Isny im Allgäu ganz offiziell ihre Anerkennungsurkunde erhalten. Im Historischen Sitzungssaal des Rathauses betonte Bürgermeister und Stiftungsrat Rainer Magenreuter, dass der Geschichte der Stadt Isny durch die Stiftung „ein neues Kapitel für die Ewigkeit hinzugefügt“ worden sei. Der Bürgersinn sei tief verwurzelt in der Stadt, betonte er.

Tappeser erklärte, dass es inzwischen 47 Stiftungen innerhalb des Regierungsbezirks Tübingen gebe. Stiftungen, machte der Regierungspräsident deutlich, seien „ein Motor der Weiterentwicklung für eine Stadt“. Sie leisteten zudem „wertvolle Arbeit für unser demokratisches System“. Während der Gemeinderat das Standbein sei, fungiere eine Stiftung als Spielbein, fügte Tappeser hinzu.

Der Stiftungsvorsitzende Rainer Leuchtle sagte, dass es für die Stiftung eine Ehre sei, dass der Regierungspräsident extra zur Überreichung der Anerkennungsurkunde nach Isny gekommen sei. Leuchtle blickte kurz auf die Entstehung der Stiftung zurück und dankte denjenigen, die entscheidend zum Gelingen beigetragen haben. Der Stiftungsvorsitzende erwähnte auch, dass es bei der erfolgreichen Gründungsversammlung mehr als 100 Stifter gewesen seien, die für ein Stiftungskapital von 560.000 Euro gesorgt hätten.

Nach der Übergabe der Urkunde trug sich Tappeser ins Goldene Buch der Stadt Isny ein. Als kleines Geschenk bekam der Regierungspräsident eine Fahne mit auf die Reise, die die drei Sportlerinnen und Sportler aus Isny zeigt, die in wenigen Tagen bei den Olympischen Winterspielen an den Start gehen werden. Tappeser versicherte, dass er für die Fahne im Regierungspräsidium einen Platz finden werde.


Rainer Leuchtle (links) wurde zum Vorsitzenden der Bürgerstiftung Isny im Allgäu gewählt. Seine Stellver-tretung übernimmt Monika Hodrus. Die Wahl leitete Bürgermeister Rainer Magenreuter.

Rainer Leuchtle (links) wurde zum Vorsitzenden der Bürgerstiftung Isny im Allgäu gewählt. Seine Stellvertretung übernimmt Monika Hodrus. Die Wahl leitete Bürgermeister Rainer Magenreuter.

Foto: Bürgerstiftung Isny im Allgäu/Frank Reubold

 

Rainer Leuchtle und Monika Hodrus an die Spitze der Bürgerstiftung Isny im Allgäu gewählt

Von Frank Reubold

Isny im Allgäu – Am Mittwochabend (19.11.) hat sich der Vorstand der Bürgerstiftung Isny im Allgäu im Historischen Sitzungssaal des Rathauses konstituiert. Unter der Leitung von Bürgermeister Rainer Magenreuter hat das fünfköpfige Gremium dabei Rainer Leuchtle zum Vorsitzenden bestimmt. Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden ging an Monika Hodrus. Die Wahl erfolgte einstimmig. Als Schriftführerin fungiert Sibylle Lenz. Den Vorstand komplettieren Florian Grimm und Frank Reubold.

Nach der erfolgreichen Gründungsversammlung Ende September und der anschließenden Einreichung der geforderten Unterlagen wartet die Bürgerstiftung Isny im Allgäu auf die formelle Genehmigung durch das Regierungspräsidium Tübingen und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Wangen.

Die gewählten Mitglieder des Stiftungsvorstands und des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Isny im Allgäu. Von links: Rolf Pawelka, Niclas Schaffer, Monika Hodrus, Rainer Leuchtle, Claus Fehr, Said Tarhan, Karl Christ, Lukas Menig, Sibylle Lenz, Bürgermeister Rainer Magenreuter und Jakob Immler. Es fehlen Florian Grimm, Frank Reubold und Marc Siebler.

Foto: Stadt Isny/Barbara Rau

„Schreiben ein kleines Stück Geschichte“ – Bürgerstiftung Isny im Allgäu

Von Barbara Rau

Isny hat eine Bürgerstiftung. Bei der Gründungsversammlung in der Mensa im Schulzentrum wurden die notwendigen Schritte wie Wahlen und Satzungsbeschluss durchgeführt. „Die Stiftung ist aber viel mehr, als ein rechtliches Konstrukt“, betonte Rainer Leuchtle, der Sprecher der Initiativgruppe, man wolle dem oft negativ geprägten Zusammenleben etwas Positives entgegensetzen.

„Heute Abend können Sie im besten Sinne des Wortes stiften gehen“, scherzte Bürgermeister Rainer Magenreuter bei seiner Begrüßung. Er freue sich, solch eine wahrlich historische Veranstaltung eröffnen zu können. Er dankte der Initiativgruppe, der diese „Stiftung für die Ewigkeit“ zu verdanken ist. In diesen schwierigen Zeiten sei es umso erfreulicher, so ein positives Zeichen setzen zu können.

„Wir schreiben ein kleines Stück Geschichte, mit Herz, Tatkraft und Gemeinschaftssinn“, betonte Sibylle Lenz von der Initiativgruppe die Bedeutung für Isny. Die Stiftung sei neu, aber Antwort auf viele Gespräche und erkannte Bedürfnisse, sie solle das Fundament für viele gute Projekte werden.

Dieses Fundament wurde mit einem Start-Stiftungskapital von beindruckenden 561.811 Euro und 105 Stiftern gelegt. Damit sei Isny in der Region Spitzenreiter bei einer Stiftungsgründung, betonte Wahlleiter Thomas Zwerger, Bereichsleiter Personal- und Bankrecht bei der Volksbank Allgäu-Oberschwaben und mit Stiftungsgeschäften bestens vertraut. Zwerger stellte die Satzung vor, die mit dem RP Tübingen und dem Finanzamt abgestimmt und auf der Homepage der Stiftung einsehbar ist. Nach erfolgter Gründung muss das Finanzamt noch die Gemeinnützigkeit bestätigen.

Sie hätten nicht geglaubt, dass es so viel Arbeit sei, eine Stiftung vorzubereiten und es habe auch länger gedauert als gedacht, bekannte Rainer Leuchtle. Er dankte allen, die das mit Vertrauen begleitet haben. Nun bitte er alle Anwesenden darum, dazu beizutragen, die Botschaft der Stiftung bekannt zu machen. Mit dem Satz „Sie sehen uns strahlen“ verdeutlichte er die Freude der Initiativgruppe am erfolgreichen Abschluss des offiziellen Prozederes.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Ensembles der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu unter der Leitung von Markus Radigk.

Die Wahlen erbrachten folgende Ergebnisse:

Stiftungsvorstand
Florian Grimm, Monika Hodrus, Sibylle Lenz, Rainer Leuchtle, Frank Reubold

Stiftungsrat
Karl Christ, Claus Fehr, Jakob Immler, Rainer Magenreuter, Lukas Menig, Rolf Pawelka, Said Tarhan, Niclas Schaffer, Marc Siebler

Stiftungsversammlung
Hannes Mechler (Vorsitzender) und Anke Tregner (Stellvertreterin)